Intelligent verlinkt

Herrnhuter Förderschule, Deutschland

Um der stetig wachsenden Schülerzahl gerecht zu werden, wurde für die Förderschule »Johann Amos Comenius« im sächsischen Herrnhut im August 2016 ein neues Schulgebäude fertiggestellt. 
Gleichzeitig stand der Neubau des Schulhauses unter dem Aspekt der Energieeffizienz. Um Einsparpotentiale bei der Beleuchtung zu realisieren, entschied sich die Herrnhuter Diakonie als Träger der Schule neben dem Einsatz energiesparender Leuchtmittel für eine sensorbasierte Lichtsteuerung von Steinel Professional. Das dezentrale Lichtmanagementsystem »LiveLink« im Eingangsbereich punktet mit einer nutzungs- und tageslichtabhängigen Lichtsteuerung, einer einfachen intuitiven Bedienung per App via Tablet und einer Vielzahl vorprogrammierter, flexibel anpassbarer Lichtszenarien für verschiedene Ausleuchtungssituationen, die einfach abrufbar sind. Um die Lichtschaltung und den Energieverbrauch im Schulhaus weiter zu optimieren, wurden darüber hinaus spezielle Gangsensoren in den Fluren eingesetzt.


Intuitive Bedienung per App  

Die Lichtsteuerung im Eingangsbereich der Schule muss besonderen Anforderungen gerecht werden. Hier wurde das DALI-basierte Lichtmanagementsystem »LiveLink« installiert, das aus einer Kooperation von Steinel Professional mit Trilux entstanden ist. Es überzeugte durch seine einfache Planung und bietet in der Anwendung intuitive Bedienung sowie komfortable Möglichkeiten für die Lichtschaltung, die auch von der Schulleitung selbst vorgenommen werden kann. Spezialwissen oder Programmierkenntnisse sind grundsätzlich nicht erforderlich. 
Basis von »LiveLink« sind hochempfindliche Sensoren von Steinel Professional wie der »IR Quattro HD«, der selbst kleinste Bewegungen wie zum Beispiel ein Kopfnicken, registriert. So wird verhindert, dass sich das Licht unerwünscht ausschaltet. Für eine maximale Energieeffizienz erfolgt eine tageslichtabhängige Steuerung des Lichts per Konstantlichtregelung. Über den Tag hinweg wird dabei ein zuvor festgelegter Helligkeitswert im Raum gehalten. In Abhängigkeit vom Tageslichtlevel wird nur so viel künstliches Licht zugeschaltet, bis der gewünschte Helligkeitswert erreicht ist. Neben dem »IR Quattro HD«-Sensor werden für die Installation des Lichtmanagement-Systems nur entsprechende DA LI-Leuchten, das »LiveLink«-Steuergerät sowie DA LI-Taster oder konventionelle Taster mit Tasterkoppler benötigt. Die Komponenten sind ideal aufeinander abgestimmt, sodass die Installation und Inbetriebnahme durch den beauftragten Elektroinstallateur unkompliziert erfolgen konnte.

Einfache Konfiguration

Der Vorteil des Systems liegt in der intuitiven Bedienung per Tablet. Nach abgeschlossener Installation aller Komponenten wird das Tablet per WLAN mit dem »LiveLink«-Steuergerät verbunden. Die Inbetriebnahme erfolgt durch die benutzergeführte App. Via WLAN wird vollautomatisch geprüft, ob alle Leuchten, Sensoren und Taster korrekt angeschlossen sind. Das System bietet mit den sogenannten Use-Cases eine große Auswahl an voreingestellten Anwendungsszenarien für gängige Lichtsituationen. Sie erleichtern nicht nur die Planung, sondern reduzieren den Zeitaufwand erheblich. Per Drag & Drop werden die Leuchten über die grafische Benutzeroberfläche in die Lichtgruppen des gewünschten Use-Case gezogen. Anschließend werden die einzelnen Lichtszenen definiert. Sofern erforderlich, können weitere individuelle Lichtszenen eingerichtet werden. Nach dem Zuweisen der Taster zu den Lichtgruppen und Szenen ist das System konfiguriert und einsatzbereit. Alle Einstellungen können jederzeit einfach und flexibel angepasst werden, zum Beispiel wenn sich die Nutzung eines Raumes ändert.


 

Verwendete Produkte

Gerade in nur gelegentlich genutzten Raumbereichen sollte das Licht immer nur dann eingeschaltet sein, wenn es tatsächlich benötigt wird. Für die Erfassung der Raumnutzung wurde in allen Fluren der hochempfindliche Gangsensor Dual HF installiert. Dieser hat ein speziell auf die Architektur von Fluren und Gängen zugeschnittenes langes und schmales Erfassungsfeld. So wird sichergestellt, dass Bewegungen in benachbarten Räumlichkeiten von der Erfassung ausgeschlossen werden.