Schnittstellen – Bedienung der Präsenzmelder

STEINEL Professional bietet Ihnen alle gängigen Anschlussvarianten. Sie dienen der einfachen und effizienten Vernetzung der Präsenzmelder zu ganzen Lichtsystemen mit automatisierter Steuerung. Von COM1 und COM2, über KNX, DALI und den DIM Anschluss bis hin zur Vernetzung über unser Impulser System deckt STEINEL Professional die gesamte Bandbreite der Anschlussarten ab. Die Schnittstellen werden ganz nach Bedarf einfach zu den gewünschten Modellen gewählt und ermöglichen so eine bedarfsgerechte und technisch reibungslose Lichtautomatisierung.

COM1/COM1 AP - Schalten von Licht

Schalten von Licht

Eigenschaften

Die COM1/COM1 AP Anschluss ist ausschließlich für das AN und AUSschalten von Licht zuständig.

Beleuchtungssteuerung
Die Beleuchtungssteuerung schaltet – abhängig von Umgebungshelligkeit und Präsenz – Licht ein, wenn es benötigt wird und aus, wenn es nicht mehr benötigt wird. Das Licht ist nur eingeschaltet, wenn es gebraucht wird. Unnötiger Energieverbrauch, bzw. unnötige Kosten, werden vermieden.

Poti Helligkeitswert Ausgang Licht
Bei Unterschreitung des voreingestellten Helligkeitswertes schaltet der Melder bei Anwesenheit das Kunstlicht EIN. Der Helligkeitswert wird auf einer Skala von 1 – 6 eingestellt, diese Werte spiegeln typische Raumsituationen wieder. Alternativ kann Tag- oder Nachtbetrieb ausgewählt werden. Über die Service Fernbedienung RC3 kann per Teach-In der aktuelle Helligkeitswert als Schaltschwelle festgelegt werden.

Poti Nachlaufzeit Ausgang Licht
Die Nachlaufzeit des Ausgangs Licht gibt die Zeit bis zum Ausschalten des Lichts nach der letzten erkannten Bewegung an. Als Sonderfunktionen stehen ein Impulsmodus zur Ansteuerung eines Treppenhausautomaten und der IQ-Modus zur Verfügung. Der IQ-Modus passt die Nachlaufzeit selbständig an Raum- und Nutzungssituation an.


Technische Daten

Netzanschluss:
220 - 240 V, 50/Hz/60 Hz

Leistung:
Relais 230 V

  • max. 2000 W ohmsche Last (cos ϕ = 1)
  • max. 1000 W (cos ϕ = 0,5)
  • Einschaltspitzenstrom max. 800 A/200 μs
  • 30 x (1 x 18 W), 25 x (2 x 18 W)
  • 25 x (1 x 36 W), 15 x (2 x 36 W)
  • 20 x (1 x 58 W), 10 x (2 x 58 W)

individuelle Einschaltströme der EVGs beachten!
 Bei größeren Schaltleistungen ist ein Relais oder
 Schütz vorzuschalten

Zeiteinstellung:
30 Sek. – 30 Min., Impulsmodus (ca. 2 Sek.), IQ-Modus (automatische Anpassung an das Nutzungsprofil)

COM2 - Schalten von Licht und HLK 

Eigenschaften

COM2 ist die Schnittstelle, um neben der Beleuchtung zusätzlich Heizung, Lüftung oder Klima über den Präsenzmelder zu steuern. So werden alle Funktionen des Raumes komfortabel und energieeffi zient gesteuert.

Beleuchtungssteuerung
Die Beleuchtungssteuerung schaltet – abhängig von Umgebungshelligkeit und Präsenz – Licht ein, wenn es benötigt wird und aus, wenn es nicht mehr benötigt wird. Das Licht ist nur eingeschaltet, wenn es gebraucht wird. Unnötiger Energieverbrauch, bzw. unnötige Kosten, werden vermieden.

HLK-Steuerung
Anlagen zum Heizen, Lüften und Klimatisieren werden über den Ausgang HLK gesteuert. Dieser schaltet nur in Abhängigkeit von Präsenz, da auch bei ausreichend Tageslicht Heizung, Lüftung und Klimatisierung zur Verfügung stehen sollen. Wird der Raum nicht mehr genutzt, können auch Heizung, Lüftung und Klimatisierung energie- und kostensparend ausgeschaltet werden.

Poti Helligkeitswert Ausgang Licht
Bei Unterschreitung des voreingestellten Helligkeitswertes schaltet der Melder bei Anwesenheit das Kunstlicht EIN. Der Helligkeitswert wird auf einer Skala von 1 – 6 eingestellt, diese Werte spiegeln typische Raumsituationen wieder. Alternativ kann Tag- oder Nachtbetrieb ausgewählt werden. Über die Service Fernbedienung RC3 kann per Teach-In der aktuelle Helligkeitswert als Schaltschwelle festgelegt werden.

Poti Nachlaufzeit Ausgang Licht
Die Nachlaufzeit des Ausgangs Licht gibt die Zeit bis zum Ausschalten des Lichts nach der letzten erkannten Bewegung an. Als Sonderfunktionen stehen ein Impulsmodus zur Ansteuerung eines Treppenhausautomaten und der IQ-Modus zur Verfügung. Der IQ-Modus passt die Nachlaufzeit selbständig an Raum- und Nutzungssituation an.

Poti Nachlaufzeit Ausgang HLK
Der Ausgang HLK schaltet die angeschlossenen Aktoren in Abhängigkeit von Anwesenheit, denn auch tagsüber müssen Heizungs-, Lüftungs- und Klimageräte aktiv sein. Die eingestellte Nachlaufzeit gibt an, wie lange der Ausgang HLK nach der letzten Bewegung noch eingeschaltet bleiben soll.

Poti Einschaltverzögerung Ausgang HLK
Die Zeitverzögerung für den Ausgang HLK ermöglicht es, den Kontakt erst nach Ablauf der Zeitverzögerung von bis zu 10 Minuten zu schalten. Ein direktes Schalten ist über den Wert 0 Sekunden möglich. Die Funktion Raumüberwachung ermöglicht es, den Schaltkontakt HLK nur dann zu schalten, wenn der Raum genutzt wird. Erst bei Detektion vieler Bewegungen wird der Aktor zugeschaltet. So wird z.B. nicht schon bei kurzem Hineinschauen in einen Raum geschaltet.


Technische Daten

Netzanschluss:
220 – 240 V, 50 Hz/60 Hz

Leistung Schaltkontakt 1:
Relais 230 V

  • max. 2000 W ohmsche Last (cos ϕ = 1)
  • max. 1000 W (cos ϕ = 0,5)
  • Einschaltspitzenstrom max. 800 A/200 μs
  • 30 x (1 x 18 W), 25 x (2 x 18 W)
  • 25 x (1 x 36 W), 15 x (2 x 36 W)
  • 20 x (1 x 58 W), 10 x (2 x 58 W)

individuelle Einschaltströme der EVGs beachten! Bei größeren Schaltleistungen ist ein Relais oder Schütz vorzuschalten

Leistung Schaltkontakt 2:
Präsenz
max. 230 W/230 V
max. 1 A (cos ϕ = 1) für HLK (Heizung/Lüftung/Klima)

Zeiteinstellung Schaltkontakt 1:
30 Sek. – 30 Min., Impulsmodus (ca. 2 Sek.), IQ-Modus (automatische Anpassung an das Nutzungsprofil)

Zeiteinstellung Schaltkontakt 2:
0 Sek. – 10 Min. Einschaltverzögerung
1 Min. – 2 Std. Nachlaufzeit
automatische Raumüberwachung

DALI - Digitale DIM-Schnittstelle zum Regeln von 2 Lichtkanälen  

Eigenschaften

Die Beleuchtungssteuerung über die Digitale DALI-Schnittstelle ermöglicht es, die Beleuchtung über eine Konstantlichtregelung zu steuern, sowie eine Grundhelligkeit, z.B. in Fluren oder Treppenhäuser, eingeschaltet zu lassen.

Beleuchtungssteuerung
Über den voreingestellten Helligkeitswert wird angegeben, welches Lichtniveau kontinuierlich im Raum gehalten werden soll. Die Funktion Grundhelligkeit bietet nach Ablauf der Nachlaufzeit die Möglichkeit einer Grundhelligkeit von 10% der Beleuchtungsstärke. Für eine gewisse Zeitdauer, oder wenn der Helligkeitswert unterschritten wird, kann sie zu Sicherheits- oder Orientierungszwecken eingeschaltet werden. Zusätzlich bietet die DALI-Schnittstelle einen zweiten Lichtausgang, der unabhängig vom ersten Lichtausgang per Fernbedienung gesteuert werden kann. Ebenso können bei DALI per Fernbedienung zwei unterschiedliche Lichtszenen gespeichert und abgerufen werden, um wiederkehrende Beleuchtungsszenarien (z.B. Präsentationen) schnell und einfach per Knopfdruck verfügbar zu haben.


Poti Helligkeitswert Ausgang Licht
Bei Unterschreitung des voreingestellten Helligkeitswertes schaltet der Melder bei Anwesenheit das Kunstlicht EIN. Der Helligkeitswert wird auf einer Skala von 1 – 6 eingestellt, diese Werte spiegeln typische Raumsituationen wieder. Alternativ kann Tag- oder Nachtbetrieb ausgewählt werden. Über die Service Fernbedienung RC3 kann per Teach-In der aktuelle Helligkeitswert als Schaltschwelle festgelegt werden.

Poti Nachlaufzeit Ausgang Licht
Die Nachlaufzeit des Ausgangs Licht gibt die Zeit bis zum Ausschalten des Lichts nach der letzten erkannten Bewegung an. Als Sonderfunktion steht der IQ-Modus zur Verfügung. Der IQ-Modus passt die Nachlaufzeit selbständig an Raum- und Nutzungssituation an.

Poti Nachlaufzeit Grundhelligkeit
Diese Funktion ermöglicht bei Unterschreitung des eingestellten Helligkeitswertes eine Grundbeleuchtung für die eingestellte Nachlaufzeit. Sie ist auf ca. 10% der maximalen Lichtstärke gedimmt. Bei Anwesenheit schaltet der Melder entweder auf 100% Lichtstärke (Konstantlichtregelung OFF) oder regelt auf den voreingestellten Helligkeitswert (Konstantlichtregelung ON). Wird keine Bewegung mehr erkannt, dimmt der Melder nach Ablauf der Nachlaufzeit auf Grundhelligkeit zurück. Diese wird ausgeschaltet, wenn ihre Nachlaufzeit (1 Minute – 30 Minuten) abgelaufen ist oder der Helligkeitswert durch ausreichend Tageslichtanteil überschritten wird. In der Einstellung ON schaltet der Melder die Grundhelligkeit direkt bei Unterschreiten des Helligkeitswertes EIN und AUS.


Technische Daten

Netzanschluss:
2-polig DALI-Steuerleitung/Broadcast

DALI Ausgang 2:
2-polig DALI-Steuerleitung/Broadcast

Ansteuerbare DALI EVG:
12 DALI EVG je Ausgang

Zeiteinstellung:
30 Sek. - 30 Min., IQ-Modus (automatische Anpassung an das Nutzungsprofil)

Grundhelligkeit:
0 Sek. - 30 Min., 10-60% über RC8

DIM - Schalten und Regeln von Licht

Eigenschaften

Die 1 – 10 V DIM Schnittstelle ermöglicht Beleuchtungssteuerung über Konstantlichtregelung sowie eingeschaltete Grundhelligkeit.

Beleuchtungssteuerung
Über den voreingestellten Helligkeitswert wird angegeben, welches Lichtniveau kontinuierlich im Raum gehalten werden soll. Die Funktion Grundhelligkeit bietet nach Ablauf der Nachlaufzeit die Möglichkeit einer Grundhelligkeit von 10% der Beleuchtungsstärke. Für eine gewisse Zeitdauer, oder wenn der Helligkeitswert unterschritten wird, kann sie zu Sicherheits- oder Orientierungszwecken eingeschaltet werden.

Poti Helligkeitswert Ausgang Licht
Bei Unterschreitung des voreingestellten Helligkeitswertes schaltet der Melder bei Anwesenheit das Kunstlicht EIN. Der Helligkeitswert wird auf einer Skala von 1 – 6 eingestellt, diese Werte spiegeln typische Raumsituationen wieder. Alternativ kann Tag- oder Nachtbetrieb ausgewählt werden. Über die Service Fernbedienung RC3 kann per Teach-In der aktuelle Helligkeitswert als Schaltschwelle festgelegt werden.

Poti Nachlaufzeit Ausgang Licht
Die Nachlaufzeit des Ausgangs Licht gibt die Zeit bis zum Ausschalten des Lichts nach der letzten erkannten Bewegung an. Als Sonderfunktion steht der IQ-Modus zur Verfügung. Der IQ-Modus passt die Nachlaufzeit selbständig an Raum- und Nutzungssituation an.

Poti Nachlaufzeit Grundhelligkeit
Diese Funktion ermöglicht bei Unterschreitung des eingestellten Helligkeitswertes eine Grundbeleuchtung für die eingestellte Nachlaufzeit. Sie ist auf ca. 10% der maximalen Lichtstärke gedimmt. Bei Anwesenheit schaltet der Melder entweder auf 100% Lichtstärke (Konstantlichtregelung OFF) oder regelt auf den voreingestellten Helligkeitswert (Konstantlichtregelung ON). Wird keine Bewegung mehr erkannt, dimmt der Melder nach Ablauf der Nachlaufzeit auf Grundhelligkeit zurück. Diese wird ausgeschaltet, wenn ihre Nachlaufzeit (1 Minuten – 30 Minuten) abgelaufen ist oder der Helligkeitswert durch ausreichend Tageslichtanteil überschritten wird. In der Einstellung ON schaltet der Melder die Grundhelligkeit direkt bei Unterschreiten des Helligkeitswertes EIN und AUS.


Technische Daten

Netzanschluss:
220 - 240 V, 50 Hz/60Hz

Leistung:
Relais 230 V

  • max. 1000 W (cos ϕ = 0,5)
  • Einschaltspitzenstrom max. 800 A/200 μs
  • 30 x (1 x 18 W), 25 x (2 x 18 W)
  • 25 x (1 x 36 W), 15 x (2 x 36 W)
  • 20 x (1 x 58 W), 10 x (2 x 58 W)

individuelle Einschaltströme der EVGs beachten!
 Bei größeren Schaltleistungen ist ein Relais oder
 Schütz vorzuschalten

Zeiteinstellung:
30 Sek. - 30 Min., IQ-Modus (automatische Anpassung an das Nutzungsprofil)

Steuerausgang:
1 - 10 V, max. 50 EVGs (max. 100 mA)

Grundhelligkeit:
0 Sek. - 30 Min., 10-60% über RC8

KNX - Digitale BUS-Schnittstelle zum Regeln von 4 Lichtkanälen und HLK 

Versorgungsspannung:
30 V über KNX Busspannung

Einstellungen:
über ETS-Software, Fernbedienung oder Bus

Lichtkanäle Licht 1 – Licht 4:
Schalten/Dimmen, Schaltbetrieb,
Konstantlichtregelung, Nachlaufzeit

Grundhelligkeit:
Dauer-EIN, 1 – 255 Min., 10 – 50 %, ganze Nacht

Ausgang HLK:
präsenzabhängig

Einschaltverzögerung:
Raumüberwachung, 0 – 255 Min.
Nachlaufzeit 1 – 255 Min.
Ausgang Präsenznachlaufzeit
1 – 255 Sek oder 1 – 255 Min.

Weitere Ausgänge:
Helligkeitswert, Sabotageschutz